Ruhrgebietschor singt mit Herz, Humor und viel Heimatliebe

Wenn im Ruhrgebiet einer „Hömma!“ ruft, hören alle zu. Seit vielen Jahren gilt das auch für den gleichnamigen Ruhrgebietschor, der im letzten Jahr sein dreißigjähriges Bestehen feierte. Seinen Anfang nahm alles 1995 im Dortmunder Theater Fletch Bizzel. Dort trafen sich musikbegeisterte Menschen zum Workshop „Humor im Chor“, der damals eigentlich nur als einmalige Aktion geplant war. Schnell stellte sich jedoch heraus: Die Mischung aus gemeinschaftlichem Gesang, Ruhrpott-Humor und der Freude am augenzwinkernden Entertainment war zu gut, um sie nach einem Wochenende wieder einschlafen zu lassen.
Aus dem Workshop wurde ein Chor – und aus dem Chor schließlich eine Institution. Seitdem steht Hömma für musikalische Vielfalt, originelle Arrangements und ein Publikum, das oft schon schmunzelt, bevor der erste Ton gesungen ist.
Nach 30 Jahren ist Hömma längst mehr als ein Chor – er ist ein Stück Ruhrgebietsidentität, lebendiger Beweis dafür, dass Musik und Humor zusammengehören und dass aus einer spontanen Idee manchmal Traditionen entstehen, die Generationen verbinden. Und wie es weitergeht? Wie es im Revier so schön heißt: Man weiß et nie. Aber sicher ist: Auch in den nächsten Jahren wird es wieder heißen – Hömma, dat war schön!
